Comeback in Trier nicht von Erfolg gekrönt

Comeback in Trier nicht von Erfolg gekrönt

Trier/Nürnberg – Die Nürnberg Falcons haben den siebten Auswärtssieg der Saison am Samstagabend knapp verpasst. Nach einem zwischenzeitlichen 21 Punkte-Rückstand kämpfte sich das Team von Head Coach Ralph Junge gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier zurück in die Partie. Im Schlussviertel mussten die Falcons dann aber abreißen lassen und der ehemalige Erstligist setzte sich mit 81:67 (46:35) durch.

Ohne Moritz Sanders machten sich die Nürnberg Falcons am Samstagmittag auf den Weg nach Rheinland-Pfalz zum Duell mit dem Tabellensiebten der ProA, den RÖMERSTROM Gladiators Trier. Das Fehlen des Starting Centers der Mittelfranken machte sich schon früh bemerkbar. Nach dem 0:2 durch Dan Oppland erzielten die Hausherren die nächsten neun Punkte. Die Gladiators dominierten das erste Viertel und führten nach zehn Spielminuten 31:13. Diante Watkins eröffnete den zweiten Durchgang mit einem schönen Layup (31:15), doch vorerst sollte dies nur ein Tropfen auf den heißen Stein sein; Trier zog in der Folgezeit auf 38:17 davon. Dieser 21 Punkte-Rückstand schien wie ein Weckruf für die Falcons zu sein. Fortan stimmten Körpersprache und Trefferquote und angeführt von Sebastian Schröder und Ajay Calvin kam Nürnberg zur Pause auf elf Zähler (46:35). Das Momentum war nun auf Seiten der Mittelfranken.

Comeback kostet zu viel Kraft

Die Spieler von Ralph Junge setzten ihre Aufholjagd auch im dritten Viertel fort. Dank einer beeindruckenden Teamleistung kämpften sich Diante Watkins und Co. Punkt um Punkt heran. Der US-Amerikaner war es dann auch, der Nürnberg nach 29 Spielminuten mit einem Dreier endlich wieder in Führung brachte (57:58). Nach zwei erfolgreichen Freiwürfen durch Johannes Joos ging es beim Stand 59:58 in den Schlussabschnitt. Würde es den Falcons gelingen, auch das zweite Spiel gegen die Gladiators zu gewinnen? Die erste Antwort kam von den Römerstädtern selbst, die das vierte Viertel mit acht Punkten in Serie (67:58) begannen. Auf Ajay Calvins Anschluss zum 67:61 traf erst Simon Schmitz und wenig später Jermaine Bucknor from Downtown (73:62). Trier war nun nicht mehr zu stoppen, während die Falcons den Comeback und der kurzen Rotation Tribut zollen mussten. Am Ende gewannen die Gladiators mit 81:67.

Ralph Junge äußerte nach der Partie vor allem seinen Unmut über das erste Viertel: „Uns hat zu Beginn jegliche Intensität und Spannung gefehlt. Danach haben wir es besser gemacht und waren in der Folgezeit die aktivere Mannschaft. Das Comeback hat viel Kraft gekostet, die unserer kleinen Rotation dann in der entscheidenden Phase gefehlt hat.“

Punkteverteilung Nürnberg Falcons BC: Calvin 21 Pts., Oppland 14 Pts., Watkins 12 Pts., Schröder 9 Pts., Young 6 Pts., Njei 3 Pts., Zinn 2 Pts., Bennett 0 Pts.

Key-Stats Nürnberg Falcons BC: Offensiv-Rebounds 9 (+/- 0), Defensiv-Rebounds 23 (-1), Assists 13 (-4), Steals 4 (-1), Turnover 12 (-2), Blocks 1 (+/- 1), Fouls 10 (-6)

Die ausführlichen Stats gibt es hier.