JBBL: Nürnberg Falcons beenden Vorrunde mit Niederlage

JBBL: Nürnberg Falcons beenden Vorrunde mit Niederlage

Nürnberg – Die U16 des igeko. Nürnberg Falcons BC hat ihr Heimspiel gegen die Regnitztal Baskets am Sonntag mit 53:81 (26:38) verloren. Coach Acheampong nutzte das Duell mit dem Tabellenführer der Gruppe Mitte-Ost unter anderem dafür, viel zu rotieren und auch jungen Spielern die Chance zu geben, sich zu bewähren. Diese machten ihre Sache streckenweise sehr ordentlich, sodass die Mittelfranken mit einem guten Gefühl in die, am 19. Februar beginnende, Relegation gehen können. Topscorer bei den Falcons war Aaron Lyuverovych mit 17 Punkten.

Schon vor dem letzten Spiel der Vorrunde stand fest, dass es für Nürnberg in dieser Saison nicht für die Hauptrunde in der Jugend Basketball Bundesliga (JBBL) reichen würde. Zu inkonstant waren die Auftritte der jungen Mannschaft, zu viele Ausfälle prägten den Saisonverlauf. So galt es, sich gegen die Regnitztal Baskets noch einmal ordentlich zu präsentieren und sich mental schon auf die Relegation einzustellen. Und tatsächlich sahen die 70 Zuschauer im ersten Viertel einen beherzten Auftritt der Jung-Falken, die dem Topfavoriten entschlossen die Stirn boten. Dieser führte nach zehn Minuten lediglich mit zwei Zählern (17:19). Auch zu Beginn des zweiten Viertels war die Mannschaft von Frank Acheampong ebenbürtig. Nach 14 Spielminuten stand es 26:26. So hätte es auch weitergehen können, doch die Oberfranken schalteten im weiteren Verlauf der ersten Hälfte zwei bis drei Gänge höher und beendeten diese mit einem 12:0-Run. So stand es nach 20 Spielminuten 26:38 aus Sicht der Hausherren, die bis dato sehr ordentlich gespielt hatten.

Frank Acheampong: „Haben uns nicht schlecht verkauft“

Nach dem Seitenwechsel übernahm der Bamberger Nachwuchs mehr und mehr die Kontrolle über das Geschehen auf dem Parkett. Dank einer konsequenten Verteidigung und einem schnellen Umschaltspiel, wuchs der Vorsprung der Gäste im Laufe des dritten Viertels auf 20 Punkte an (41:61). Die Partie war entschieden. Der Schlussabschnitt ging ebenfalls an die Gäste aus Oberfranken und so endete die Partie letztlich mit 53:81 deutlich zu Gunsten des Tabellenführers. Frank Acheampong konnte dem Spiel trotz der Niederlage allerhand Positives abgewinnen. „Ich denke, wir haben uns heute nicht schlecht verkauft und zwischenzeitlich gut mitgehalten. Es war unser Ziel, mit Blick auf die Relegation ordentlich zu rotieren und einige Varianten im Angriff und der Verteidigung auszuprobieren. Jetzt haben wir zwei Wochen Zeit, bis zum ersten Spiel gegen Trier“, so Nürnbergs Headcoach.

Die ausführlichen Statistiken gibt es hier.

(Foto by Sportfoto Zink)