Nürnberg Falcons holen sich auch Spiel 2 

Nürnberg Falcons holen sich auch Spiel 2 

Nürnberg/Trier – Auswärtssieg für die Nürnberg Falcons! Die Mannschaft von Trainer Ralph Junge hat auch das zweite Aufeinandertreffen mit den RÖMERSTROM Gladiators Trier gewonnen und geht in der „Best of Five“ Serie mit 2:0 in Führung. In einer spannenden und intensiven Partie setzten sich die Mittelfranken nach 40 Spielminuten mit 72:84 (36:35) durch. Am kommenden Freitag haben die Falcons zuhause den ersten Matchball. Es war der zwölfte Nürnberger Sieg in Folge. Am Airport Nürnberg verfolgten über 130 Zuschauer die Partie beim Public Viewing. 

Mittwochabend, Spiel 2 zwischen Gladiatoren und Falken. Die Nürnberg Falcons begannen mit der gleichen Starting Five wie in Spiel 1: Marcell Pongó, Nils Haßfurther, Ish Wainright, Jackson Kent und Robert Oehle. Und sie begannen deutlich besser als vor fünf Tagen. Die ersten 6 Punkte gingen allesamt auf das Konto der Mittelfranken, die stark verteidigten und schnörkellos nach vorne spielten. Schnell erarbeiteten sich die Gäste eine respektable 6:0-Führung. Nürnberg war die frischere Mannschaft und ging durch einen Dreier von Jackson Kent nach gut fünf Spielminuten 4:13 in Führung. Triers Coach Christian Held hatte genug gesehen und bat zur Auszeit. Diese zeigte Wirkung und die Gladiators gingen von nun an beherzter zu Werke. Es folgten ein 9:0-Run, der 13:13-Ausgleich und die erste Nürnberger Auszeit. Es war jetzt ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die Falcons nach zehn Minuten mit 16:18 führten. Das freute sowohl die mitgereisten Fans also auch die über Zuschauer beim Public Viewing in der Halle am Airport Nürnberg. 

Knappe Pausenführung für Trier

Im zweiten Durchgang hatten dann beide Teams abwechselnd stärkere Phasen. Den Anfang machten die Gastgeber, die erst ausglichen und sich dann eine 25:20-Führung erarbeiteten. Ralph Junge sah sich erneut zu einer Auszeit gezwungen. Der Coach fand deutliche Worte und erinnerte seine Spieler eindringlich daran, dass man mit 90 Prozent hier nicht weit kommen werde. Das Team verstand und angeführt vom starken Robert Oehle, wurde der Spielstand korrigiert und auf 25:26 gestellt. Nun war es wieder Zeit für eine Trierer Auszeit. Und sie kam. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kamen dann beide Teams zu teilweise sehr leichten Punkten. Nils Haßfurther musste sich seinen Korb zum 30:34 aber dennoch hart erarbeiten. Und gerade als es so aussah, dass die Falcons mit einer Führung in die Pause gehen würden, traf Thomas Grün von außen, wurde gefoult, traf den Bonus-Freiwurf und somit lagen die Gastgeber nach 20 Minuten mit 36:35 vorne. 

Entlastung von der Falcons-Bank

Halbzeit 2 hätte aus Falcons-Sicht nicht besser beginnen können. Nach dem 36:37 durch Jackson Kent traf Nürnberg zwei Dreier in Folge und Ish Wainright vollendete einen tollen Fastbreak zum 38:45. Timeout Trier und Stille in der Arena. Die Gladiators waren nun gehörig unter Druck, blieben aber ruhig und konnten den Rückstand nach 25 Spielminuten wieder auf zwei Zähler verkürzen (46:48). Umso wichtiger war es, dass die Falcons in dieser Phase – wie auch schon in Spiel 1 – Entlastung von der Bank bekamen: Juwan Parker nahm von außen Maß und versenkte den Ball zum 46:51 im Trierer Korb. Es begann nun eine sehr starke Nürnberger Phase mit spektakulären Körben, wie dem Dunk von Ish Wainright zum 46:55. Die Falcons erarbeiteten sich nun ein kleines Polster und führten nach 30 Spielminuten mit 54:62. 

Trier in der Crunchtime dezimiert

Zu Beginn des Schlussviertels erwarteten die Fans der Gladiators eine Aufholjags. Und sie kam. Auf ein erfolgreiches Dreipunktspiel von Johannes Joos folgte ein Dreier von Kevin Smit zum 60:62. Die Falcons wackelten, doch konnten sich einmal mehr auf des junge Point Guard-Duo Haßfurther & Pongo verlassen, die mit zwei Dreiern in Folge wieder auf 60:68 stellten und Christian Held zu einer weiteren Auszeit zwangen. Die Crunchtime hatte begonnen und die mussten die Gladiators ohne Jermaine Bucknor überstehen, der nach 35 Minuten sein 5. Foul kassierte. Nürnberg nutzte das eiskalt aus und ging vier Minuten vor Schluss mit zehn Zählern in Führung (64:74). Trier kämpfte, gab alles, konnte die Falcons aber in der Schlussphase nicht mehr einholen – auch weil mit Johannes Joos und Kevin Smit zwei weitere Leistungsträger mit fünf Fouls raus mussten. Kelvin Lewis kassierte eine Minute vor dem Ende der regulären Spielzeit  ein technisches Foul. Die zugesprochenen Freiwurf verwandelte Juwan Parker zum 72:84. Es war der Endstand. Schlussendlich gewannen die Nürnberg Falcons mit 72:84 und liegen damit nun 2:0 vorne. Spiel 3 findet am Freitag, den 12. April 2019 um 19.30 Uhr in der Halle am Airport Nürnberg. Die ausführlichen Stats zum Spiel gibt es hier. Im zweiten Spiel des Abend gewann Chemnitz im Karlsruhe 77:88.

 

Awards, Awards, Awards 

Vor der Partie wurde der Trierer Jermaine Bucknor als „MLP – Most Likeable Player“ der ProA ausgezeichnet. Die Nürnberg Falcons gratulieren an dieser Stelle recht herzlich zu diesem Award. Ish Wainright steht derweil zur Wahl zum „ProA-Spieler der Woche“. Bis Donnerstag, 23.59 Uhr können die Fans mitvoten. 

Punkteverteilung Nürnberg Falcons BC: Schröder, Kent & Parker je 14 Pts., Pongó 12 Pts. & 7 Ass., Oehle 12 Pts., Wainright 8 Pts., Sanders & Haßfurther je 5 Pts., Gahlert & Omuvwie 0 Pts.

Key-Stats Nürnberg Falcons BC: Offensiv-Rebounds 16 (+8), Defensiv-Rebounds 27 (+3), Assists 20 (+11), Steals 10 (+5), Turnover 13 (-5(), Blocks 5 (+4), Fouls 23 (-8)

(Foto by Sportfoto Zink)