Mailman on the Move – Ishmail Wainright wechselt in die BBL

Mailman on the Move – Ishmail Wainright wechselt in die BBL

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons werden ab sofort auf die Dienste von Ishmail Wainright verzichten müssen. Der US-Amerikaner wechselt zur kommenden Saison in die easyCredit BBL und soll schon heute von seinem neuen Arbeitgeber vorgestellt werden. Auch die Falcons wollen 2019/2020 nach wie vor in Liga 1 spielen. Die zweite  Schiedgerichtsverhandlung wurde nun auf den kommenden Freitag gelegt. Dort entscheidet sich dann, in welcher Liga es für den ProA-Vizemeister weitergeht. 

Einer der besten ProA-Spieler der vergangenen Saison macht den nächsten Schritt. Publikumsliebling Ishmail Wainright verlässt Nürnberg nach einer herausragenden Spielzeit, um künftig sicher in der BBL aufzulaufen. Wainright kam im September 2018 zu den Falcons, nachdem er ein Jahr am College Football gespielt und die Tryouts bei den Buffalo Bills in der NFL absolviert hatte. Ralph Junge gab ihm die Chance, in Deutschland seine Profi-Karriere zu beginnen. „Ish“ ergriff diese und  so entwickelte er sich im Laufe der Saison zu einem der Nürnberger Leistungsträger und hatte großen Anteil an der Vize-Meisterschaft und dem sportlichen Aufstieg der Mittelfranken. Nun beginnt für ihn und seine Familie ein neues Kapitel. 

Thank you Mailman! 

Bei den Falcons überwiegt die Dankbarkeit, da der „Mailman“ sehr lange auf die Entscheidung in Sachen Ligazugehörigkeit gewartet hatte, um so eventuell doch noch mit Nürnberg in Liga 1 zu spielen. „Wir waren die ganze Zeit über in Kontakt. Ish hat sich sehr loyal verhalten und wäre gern gemeinsam mit uns aufgestiegen, was wir ihm hoch anrechnen. Jetzt wünschen wir ihm das Beste für die neuen Aufgaben in Liga 1 und im europäischen Wettbewerb“, so Head Coach und Geschäftsführer Ralph Junge zum Abgang des 24-Jährigen. Ob die Nürnberg Falcons dem variablen Forward in Liga 1 folgen, soll sich am kommenden Freitag entscheiden, wenn in Köln erneut das Schiedsgericht tagt. 

(Foto by Sportfoto Zink / Thomas Hahn)