Nürnberg Falcons verlieren doppelt in Trier 

Nürnberg Falcons verlieren doppelt in Trier 

Nürnberg/Trier – Auswärtsniederlage für die Nürnberg Falcons am Sonntag. Beim Playoff-Konkurrenten RÖMERSTROM Gladiators Trier zog das Team von Head Coach Ralph Junge mit 89:75 (46:38) den Kürzeren und verlor so nicht nur das Spiel sondern auch den direkten Vergleich. Am nächsten Wochenende kommt es zu einem weiteren Showdown im Kampf um die Playoffs, wenn die Mittelfranken auswärts auf die wiha Panthers Schwenningen treffen. 

Ralph Junge schickte die selbe Formation zum Sprungball auf das Feld, wie am Freitag beim Heimsieg gegen Tübingen, nämlich Marcell Pongó, Jackson Kent, Sebastian Schröder, Moritz Sanders und Jonathan Maier. Der Auftakt verlief hingegen nicht ganz so, wie beim 78:70-Heimerfolg. Trier erzielte in Person von Till Gloger die ersten Punkte der Partie (2:0) und nach einem erfolgreichen Freiwurf von Moritz Sanders (2:1) ging auch der zweite Feldkorb auf das Konto des Flügelspielers. Es war unter dem Strich aber eine ausgeglichene Anfangsphase. So stand es nach fünf Minuten 8:8. Rupert Hennens Dreier zum 16:11 war dann nach einer längeren Durststrecke eines von wenigen Highlights im ersten Durchgang. Der agile William Lee gab es postwendend die Antwort (16:13). Ein Dreier von Philipp Daubner sorgte dann für das 18:16 und damit den Schlusspunkt des 1. Viertels. 

Trier erlangt Kontrolle über das Spiel

Im zweiten Durchgang übernahmen dann bei den Falcons die Guards. Duane Wilson stopfte sehenswert zum 18:18 und Marcell Pongó markierte kurze Zeit später eine von wenigen  Nürnberger Führungen an diesem Abend (18:20). Trier konterte und lag nach dem ersten Korberfolg von Topscorer Geist wieder 23:20 in Front. Nürnberg zeigte sich unbeeindruckt, schlug zurück (23:24), woraufhin Triers Coach Christian Held seine erste Auszeit nahm. Es folgten eine starke Phase seiner Mannschaft, die 31:26-Führung und gezwungenermaßen Ralph Junges erste Auszeit. Trier blieb jedoch vorn und konnte nach 15 Spielminuten auf 35:28 erhöhen. Da traf es sich aus Nürnberger Sicht ganz gut, dass Jackson Kent von außen erfolgreich war (35:31) und Sebastian Schröder nach einem Steal den nächsten wichtigen Falcons-Korb zum 37:33 erzielen konnte. Die Gastgeber behielten aber die Kontrolle und konnten zwischenzeitlich auf elf Punkte davonziehen (44:33). Die Gäste aus Mittelfranken hatten indessen Probleme, schenkten immer wieder den Ball her und lagen so zur Pause mit 46:38 zurück. 

Falcons laufen Rückstand hinterher

Jackson Kent eröffnete die 2. Halbzeit mit einem sehenswerten Layup und Marcell Pongó verwandelte wenig später seinen ersten Distanzwurf an diesem Abend (48:43). Vor allem defensiv standen die Nürnberg Falcons jetzt besser und in der Offensive fielen die Würfe nun auch regelmäßiger als noch in der ersten Hälfte. Und so kamen die Mittelfranken nach und nach näher an die Gladiators heran. An der Freiwurflinie konnte Duane Wilson nach 24 Minuten auf 50:48 verkürzen, doch es sollte dem Team von Ralph nicht gelingen, die Partie auszugleichen – im Gegenteil. Trier nahm wieder das Heft des Handelns in die Hand und Nürnbergs Rückstand betrug auf einmal wieder zehn Punkte (61:51). Umso wichtiger, dass Duane Wilson quasi mit der Viertelsirene auf 63:58 stellen konnte. 

Gladiators holen Sieg und direkten Vergleich

Es war also alles bereit für einen spannenden Schlussabschnitt. Diesen begannen die Gastgeber mit fünf schnellen Punkten (68:58), die Falcons behielten aber die Nerven und blieben nach Körben von Haukohl, Wilson und Pongó im Spiel. Nürnbergs Playmaker war es auch, der nach 33 Spielminuten wieder auf fünf Punkte verkürzte (70:65), bevor Moritz Sanders mit seinem fünften Foul vom Feld musste. Die Gladiators konnten das nutzen und sich im weiteren Verlauf wieder eine zweistellige Führung erspielen (78:67). Auszeit Nürnberg. Jermaine Bucknor traf wenig später dann mit seinem ersten Feldkorb dieses Abends zum 81:67 und erzielte gefühlt die Vorentscheidung. Nun ging es nur noch um den direkten Vergleich und hier sorgte Chase Adams mit seinem Korb zum 89:75 schlussendlich für klare Verhältnisse und den Endstand. Ihr nächstes Spiel bestreiten die Nürnberg Falcons am kommenden Samstag in Schwenningen. Nach einem spielfreien Wochenende folgt ein Auswärtsspiel in Paderborn, ehe man am 29. März die Bayer Giants Leverkusen in der Halle am Airport Nürnberg empfängt. Die Stats zum Spiel gibt’s hier

Punkteverteilung Nürnberg Falcons: Kent 18 Pts., Wilson 14 Pts., Pongó 13 Pts., Haukohl 6 Pts., Daubner 5 Pts., Sanders & Lee je 4 Pts., Meredith 3 Pts., Feuerpfeil & Maier je 2 Pts.

Key-Stats Nürnberg Falcons: Offensiv-Rebounds 10 (+/-0), Defensiv-Rebounds 23 (-3), Assists 17 (-1), Steals 8 (+/-0), Turnover 21 (+2), Blocks 2 (+/-0), Fouls 25 (+3)