Nürnberg Falcons: Preseason Update Woche 2

Nürnberg Falcons: Preseason Update Woche 2

Nürnberg – Die Nürnberg Falcons haben die zweite Woche der Vorbereitung auf die neue Saison in der BARMER 2. Basketball Bundesliga erfolgreich hinter sich gebracht. Am Wochenende standen die ersten beiden Testspiele gegen Oberhaching (79:45) und Chemnitz (69:99) auf dem Programm. Head Coach Ralph Junge nutzte beide Partien um Neues auszuprobieren und Gelerntes zu vertiefen. In dieser Woche geht es nach Ludwigsburg und auf Hallensuche. 

Am Freitagabend probten die Nürnberg Falcons das erste Mal in dieser Vorbereitung den Ernstfall. Zum ersten Testspiel der Preseason empfing man die Tropics aus Unterhaching. Das Trainer-Duo Junge-Taylor, wechselte viel durch und sah über 40 Spielminuten ein, für den frühen Zeitpunk der Preseason, typisches Vorbereitungsspiel in dem sicher noch nicht alles klappte, sich aber durchaus die ersten Erkenntnisse ableiten ließen. Der ProA-Ligist setzte sich am Ende mit 79:45 (47:28) durch und hatte in Moritz Sanders (10 Pts.) und Jonathan Maier (13 Pts.) zwei seiner auffälligsten Akteure. Alle zwölf Spieler kamen zum Einsatz, was bedeutet, dass neben Martin Bogdanov, Daniel Faatz und Leo Trummeter auch Christian Feneberg und Fynn Fischer ihr Falcons-Debüt gaben. Letzterer legte gleich einmal ein Double-Double (13 Pts., 10 Rbds.) auf und auch Rückkehrer Feneberg glänzte mit viel Spielfreude, Einsatz sowie fünf Punkten und zwei Rebounds – ganz nach dem Geschmack Junges. „Ein guter Test nach zwei sehr intensiven Wochen. Die Mechanismen müssen sich wieder einspielen und die neuen Spieler in unsere Systeme integriert werden“, resümierte der Coach.

Niederlage beim Erstligisten

Schon einen Tag später machten sich die Mittelfranken auf den Weg nach Sachsen zu einem Team, mit dem man sich bis auf Weiteres nicht mehr so oft messen wird, den NINERS Chemnitz. Die Mannschaft von Rodrigo Pastore hat im Sommer den Aufstieg in die BBL geschafft und nach einer gefühlten Ewigkeit die ProA verlassen. Virgil Matthews, Malte Ziegenhagen und Co. wurden einige namhafte Neuzugänge zur Seite gestellt. Bis zum 23-26 hielten die Falcons gegen diese auch gut mit, dann mussten sie der Intensität der starken 12 Mann-Rotation der Sachsen aber Tribut zollen. Die Franken, die ohne ihren Kapitän Sebastian Schröder anreisten, kassierten so immer wider einfache Fast Break-Punkte der Gegner und der Rückstand wuchs trotz guter Phasen kontinuierlich an. Jackson Kent erzielte 17 Punkte und auch das Trio Sanders-Maier-Fischer scorte jeweils zweistellig. Den 99:69 (47:31)-Heimsieg des Aufsteigers brachte das aber nicht in Gefahr.

Angespannte Hallensituation in Nürnberg

„Chemnitz war uns physisch und athletisch überlegen. Das hat uns über die 40 Minuten zu schaffen gemacht. Wir müssen lernen, mit dieser Art von Druck umzugehen. Nichtsdestotrotz haben wir heute viele gute Ansätze gezeigt und sind weiter als man glauben mag“, so Ralph Junge nach dem intensiven Test in der Richard-Hartmann-Halle. Mit dieser Erkenntnis ging es zurück nach Nürnberg, wo bis auf Weiteres die städtischen Turnhallen geschossen wurden. Da auch der Eventpalast nicht zur Verfügung steht, macht die aktuelle Vorbereitungswoche alles andere als leicht. „Wir müssen hier umdisponieren, was ärgerlich ist. Mittwochabend werden wir in Ludwigsburg testen und einen freien Tag soll es auch geben. Perfekte Bedingungen in der Vorbereitung sind dies jedoch nicht“, klagt der Falcons-Chef.