Starkes Comeback gegen Bremerhaven wird nicht belohnt 

Starkes Comeback gegen Bremerhaven wird nicht belohnt 

Nürnberg – Knappe Heimniederlage für die Nürnberg Falcons am Sonntagabend. Gegen die Eisbären Bremerhaven sah es lange Zeit und einem zwischenzeitlichen 20 Punkte-Unterschied nach einem deutlichen Auswärtssieg der Gäste aus, bis die Mittelfranken am Ende dann ein falkenstarkes Comeback hinlegten. Die Chancen zum Sieg waren da doch, letztlich behielt das Top-Team der BARMER 2. Basketball Bundesliga in den entscheidenden Minuten die Oberhand und gewann mit 86:93 (39:50). Mit Jena kommt am nächsten Wochenende schon das nächste Liga-Schwergewicht in die Noris. 

Einen Sieg hatte man sich bei den Nürnberg Falcons am vergangenen Wochenende schon erhofft. Nach zwei intensiven Partien hätten es gut und gerne aber auch zwei sein können. Zwar sah es nach dem Heimsieg gegen Phoenix Hagen am Freitag gegen die Eisbären Bremerhaven am Sonntag lange nicht danach aus, doch wie schon gegen Rostock vor einer Woche, war man auch gegen den Ex-BBL-Club nah dran an einer Überraschung. Dieser präsentierte sich im ersten Viertel als spielstark und treffsicher, schenkte Nürnberg satte 31 Zähler ein und führte nach zehn Minuten mit 19:31. Im zweiten Viertel waren die Falcons dann ebenbürtig und streckweise sogar besser. Die individuelle Klasse der Gäste war letztlich jedoch Garant dafür, dass auch zur Pause noch eine Führung der Norddeutschen auf der Anzeigetafel stand (39:50). Und wie schon gegen Hagen, konnte Coach Ralph Junge auch diesmal keineswegs mit der gezeigten Defensiv-Leistung zufrieden sein. 

Nürnberger Comeback nicht von Erfolg gekrönt

In Halbzeit 2 waren die Nürnberg Falcons bestrebt, eines ihrer berühmten Comebacks zu starten, doch die Gäste blieben treffsicher und konnten sich durch kleine aber effektive Runs immer wieder Luft verschaffen. Nürnberg blieb zwar im Spiel, ließ aber sehr viel liegen und lag nach 30 Spielminuten mit 56:73 hinten. Die Partie war jedoch noch nicht entschieden und so läutete Jackson Kent mit einem erfolgreichen Distanzwurf zu Beginn des Schlussabschnitts die Aufholjagd ein (59:73). Wenig später ließ es Jonathan Maier gewaltig krachen und elektrisierte die Halle trotz fehlender Zuschauer und sein ganzes Team gleich dazu. Auch der Bonusfreiwurf zum 66:75 saß und die Falcons spürten, dass hier noch was gehen könnte. Punkte um Punkt kam Nürnberg heran und konnte zweieinhalb Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit in Person von Marcell Pongó auf 81:83 verkürzen. Bremerhaven beschränkte sich in der Folgezeit fast nur noch auf Freiwürfe, während die Hausherren tapfer weiterkämpften, sich dabei aber auch immer wieder selbst im Weg standen. Moritz Sanders konnte 60 Sekunden vor Schluss noch einmal auf 84:86 stellen, doch Bremerhaven war an diesem Abend zu clever um sich den Sieg noch nehmen zu lassen. Am Ende gewann die Mannschaft von Michael Mai mit 86:92. 

Nächstes Heimspiel gegen Jena – Trier im Januar 

Ralph Junge musste sich nach der Partie erst einmal sammeln, denn nicht nur er war der Meinung, dass an diesem Abend mehr für seine Mannschaft möglich gewesen wäre: „Wieder hatten wir gegen eines der Top-Teams die Chance auf den Sieg. Leider ist es uns erneut nicht gelungen, uns selbst für unsere kämpferische Leistung zu belohnen. Wir können trotzdem stolz sein und darauf aufbauen. Mein Wochenend-Fazit fällt deshalb positiv aus, da der Sieg gegen Hagen trotz des frühen Zeitpunktes in der Saison schon ein Big Point war. Nächste Woche kommt mit Jena dann der nächste Hochkaräter zu uns.“ So ist es und diese Partie findet am Samstag, den 14. November 2020 um 19.30 Uhr statt. Mittlerweile hat man auch für das Heimspiel gegen die RÖMERSTROM Gladiators Trier vom 6.11 einen neuen Termin gefunden. Das Team von der Mosel kommt am Mittwoch, den 20. Januar 2021 nach Nürnberg. Tip-off ist um 19.30 Uhr. Dieses und alle anderen Spiele der ProA gibt es LIVE und exklusiv aus www.sportdeutschland.tv zu sehen. Die ausführlichen Stats zum Spiel gibt es hier.

Punkteverteilung Nürnberg Falcons: Maier 25 Pts., Kent 14 Pts. & 8 Assists, Sanders 13 pts., Schröder 9 Pts., Bogdanov & Fischer je 8 Pts., Pongó 7 Pts., Daubner 2 Pts., Feuerpfeil & Feneberg je 0 Pts., Trummeter & Faatz DNP

Key-Stats Nürnberg Falcons: Offensiv-Rebounds 12 (+3), Defensiv-Rebounds 25 (+/- 0), Assists 24 (+5), Steals 5 (+1), Turnover 12 (-2), Blocks 2 (-3), Fouls 27 (+5)

(Foto by Sportfoto Zink)